Hanfpalme (Trachycarpus fortunei)(Saatgut)


Hanfpalme (Trachycarpus fortunei)(Saatgut)

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Hanfpalme (Trachycarpus fortunei)

Die Hanfpalme, Trachycarpus fortunei, ist eine beliebte Zierpflanze, welche im gesamten Mittelmeerraum bis in die milderen Gegenden Mitteleuropas anzutreffen ist. Aufgrund ihrer Robustheit und großen Kälteverträglichkeit ist sie die am häufigsten ausgepflanzte Palme Europas. In Deutschland ist sie in den Regionen mit mildem Weinbauklima auspflanzbar, benötigt aber, besonders in kälteren Wintern, ausreichend Schutz. In extremen Wintern kann es hierzulande dennoch zu enormen Schäden, bis hin zum Absterben der Pflanze kommen. Trachycarpus fortunei war früher eine wichtige Nutzpflanze, aus deren zähen Fasern Matten, Seile, Bürsten und sogar Regenumhänge hergestellt wurden.

Trachycarpus zählt zu den Palmengewächsen (Arecaceae) und stammt aus Südostasien, sie wächst in asiatischen Hochgebirgslagen auf Höhen von bis zu 2500 Meter über dem Meeresspiegel zu einer einstämmigen Fächerpalme mit bis zu 12 Metern Höhe heran, dabei ist sie äußerst langsam wachsend und sehr robust.
Der Stamm der Hanfpalme ist von einem dichten, dunkelbraunen Fasernetz umgeben, diese Fasern sind die Reste der Blattscheiden und des Blattgrundes. Die Fasern bleiben meist sehr lange am Stamm, sodass in der Jugend der komplette Stamm mit Fasern bedeckt ist, im Alter jedoch lösen sich die Fasern häufig ab und hinterlassen den unteren Teil des Stammes nackt.
Das Laub der Chinesischen Hanfpalme kann bis zu einem Meter lang und bis zu 1,5 Meter breit werden. Die Blätter sind fein geschlitzt und dabei unterschiedlich tief eingeschnitten, sie sind kräftig und stabil. Die Farbe ist oberseits dunkelgrün und schwach glänzend, unterseits mit silbrigem Schimmer. Die Hanfpalme ist immergrün. Die Krone setzt sich aus ca. 50 Blattfächern zusammen, mit der Zeit werden die ältesten Wedel jedoch von der Spitze her gelb und vertrocknen.
Die Blüten von Trachycarpus fortunei erscheinen im Frühsommer ab einer Stammhöhe von einem Meter. Sie duften und bestehen aus herabhängenden, bis zu 90 cm langen Rispen. Die Trachycarpus-Blüte ist entweder männlich oder weiblich, wobei die männlichen Blütenstände sehr dicht stehende, auffallend gelb gefärbte Blüten besitzen, während die Weiblichen eher hellgrün gefärbt und weitaus weniger dicht mit Blüten besetzt sind. Auch können zwittrige Blüten an den männlichen sowie den weiblichen Blütenständen auftreten. Nach der Blüte verwelkt der Blütenstand und verbleibt an der Pflanze. Bei großen und starken Palmen kann der Blütenstiel in etwa den Umfang eines Handgelenks erreichen.
Auch bildet die Hanfpalme bis zu 1 cm große, nierenförmige, weintraubenartige, glatte, bereifte Beeren aus, diese sind zunächst grün, später gelblich, voll ausgereift jedoch blauschwarz gefärbt.Die Chinesische Hanfpalme liebt einen vollsonnigen bis halbschattigen Standort, je schattiger sie steht, desto langsamer wächst die Palme. In Deutschland ist Trachycarpus eine beliebte Kübelpflanze, welche aber in Regionen mit Weinbauklima an geschützten Stellen auch ausgepflanzt werden kann. Am besten gedeiht die Hanfpalme bei Temperaturen zwischen 15 und 20°C. Bei sehr heißen Temperaturen im Sommer kann es passieren, dass sie das Wachstum vorübergehend einstellt.

Wird die Hanfpflanze als Kübelpflanze verwendet, sollte ihr Winterquartier möglichst hell und kühl (ca. 5 °C) beschaffen sein. Solange die Temperaturen draußen nicht dauerhaft unter 0 °C sinken und keine Nachtfröste unter -10 °C zu erwarten sind kann die Hanfpalme auch als Kübelpflanze noch im Freien verweilen. Sobald dies aber der Fall ist, sollte die Pflanze in ihr Winterquartier gebracht werden. Während der Winterruhe müssen die Wassergaben reduziert und die Düngung eingestellt werden, das Substrat sollte aber niemals völlig austrocknen. Sind dauerhaft wieder mildere Temperaturen angesagt, kann die Pflanze wieder ins Freie. Auf keinen Fall sollte die Hanfpalme in warmen Wohnräumen überwintern.

Ausgepflanzte Hanfpalmen sind sehr frosttolerant und vertragen auch unsere winterliche Nässe relativ gut. Um eine gute Überwinterung zu gewährleisten kann man folgende Punkte schon beim Einpflanzen beachten. Die Hanfpalme sollte im Frühjahr ausgepflanzt werden, damit sie bis zum Winter schon gut eingewurzelt ist, sie sollte wenn möglich windgeschützt an einer wärmenden Haus-Südwand gepflanzt werden. Ab winterlichen Temperaturen von unter -10 °C sollten dennoch Schutzmaßnahmen getroffen werden, da sonst Blattschäden bis hin zum Absterben der Blattfächer drohen. Wirklich gefährlich werden der Hanfpalme aber erst längere Dauerfrostperioden mit tiefem Bodenfrost.

In sandige Erde  legen und immer leicht feucht halten. Keimtemperatur von 25 Grad ist günstig

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