Maulbeeren

Maulbeeren

Die Maulbeere wird auch die Königin unter den Früchten genannt.Der Geschmack frischer Maulbeeren ist einzigartig. Die Früchte reifen von Mai bis in den September, man hat also fast täglich was zu naschen. Frisch vom Strauch ein Genuss, aber auch köstlich als Saft, Tortenbelag, Eis oder Konfitüre. Maulbeeren sind von den Bodenansprüchen genügsam, nur Staunässe mögen sie nicht. Als alte Zeigerpflanzen treiben sie im Frühjahr erst aus, wenn am Standort keine Frostnacht mehr droht. Geschnitten wird nur, wenn der Strauch zu hoch wird. Man unterscheidet zwischen den Wildformen mit schwarzen, roten oder  weißen Früchten. Die Sträucher können  um die 8 Meter hoch werden und tragen dadurch reichlich. Allerdings dauert es meist 5-7 Jahre, bis man die ersten Früchte ernten kann. Von der Fruchtgröße sind sie eher klein. Die schwarzfrüchtigen Maulbeeren sind geschmacklich am besten. Maulbeeen wurden durch den alten Fritz in Brandenburg verbreitet, da der Blätter als Futter für die Seidenraupen dient. Lange Zeit waren sie in Vergessenheit geraten.

Durch Züchtungsarbeit ist es gelungen, kleinbleibende und frühreifende Maulbeersorten zu züchten. Die besten Fruchtsorten sind Kreuzungen aus weißer und roter  Maulbeere, aber mit schwarzen Früchten. Alle diese Sorten sind recht großfrüchtig und sehr lecker. Ein Maulbeerbusch sollte auch im kleinsten Garten stehen und wenn es im Kübel die Kasachische Topfmaulbeere ist. Der große Vorteil der Zuchtsorten ist, daß meist im Jahr nach der Pflanzung die ersten Früchte geerntet werden können. Will man sich die Büsche selber weitervermehren, dann unbedingt im August bleistiftstarke Grünstecklinge schneiden und in feuchten Sand stecken. Bis zum Winter bewurzeln sie meist. Die Zuchtsorten haben meist eine Endhöhe von 3 Metern.